Das es nicht immer große Objekte sein müssen als Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz eines BHKW zeigt das Beispiel des Hotels „Am Schlosspark“ in der Nähe des Schlosses Wernigerode. Der Inhaber, Herr Volkmer Krause, hatte schon immer die Idee, den teuren Strom selber zu produzieren.

Seine Berechnungen aus dem Jahr 2000 ergaben aber, es “rechne“ sich nicht. Die staatliche Förderungen seit 2004 haben die Bedingungen für den Einsatz eines BHKW aber stark verbessert. Er rechnete nach und bestellte ein BHKW und freut sich nicht nur über zuverlässige Arbeitet des „Dachses“ im Heizungskeller, sondern auch, das er für jede kWh Strom, die der „Dachs“ erzeugt und die im Hotel verbraucht wird, eine Vergütung von 5,11 Cent erhält.

Strom, den das Hotel nicht benötigt, wird in das Netz der örtlichen Stadtwerke eingespeist und zusätzlich zu den Quartelspreisen an der Strombörse EEX in Leipzig vergütet