Ursprünglich angefragt war ein kleines BHKW mit 50 kW elektrischer Leistung mit Netzersatz zum puffern der USV-Anlage bei Netzausfall, um das Rechenzentrum bei Stromausfall sauber herunterzufahren.

Es stellte sich bei einer ersten Objektbegehung heraus, dass für die Kühlung der Server eine mit Strom betriebene Wärmepumpe vorgesehen war. Wärmepumpe und BHKW hätte zusammen soviel Wärme produziert, dass ein sinnvoller Einsatz so nicht möglich war.

Durch den Einsatz einer warmwasserbetriebenen Absorbtionskältemaschine konnte auf die stromintensive Wärmepumpe verzichtet werden. Hier kam dann auch ein Gasturbine-BHKW zum Einsatz.

Es gelang nicht nur ein energetisch hervorragendes Gesamtkonzept umzusetzen, sondern ein System zu realisieren, das selbst bei Strom- und Gasausfall des örtlichen Energieversorgers völlig autark die Strom- und Kälteversorgung für das Rechenzentrum in der Klassik-Stiftung Weimar sicherstellt.